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| Jugendfeuerwehr Stadtmitte | ||
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Seitdem haben eine Menge Jungen und Mädchen einen Teil Ihrer Freizeit bei der Jugendfeuerwehr verbracht. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung gehört zu dieser Art der Freizeitgestaltung bei den 10-18 Jährigen auch die Teilnahme an Zeltlagern, Ausflügen, Besichtigungen und Wettkämpfen. Einige werden sich noch an das Stadtzeltlager in Petershagen-Jössen im Jahr 1994 erinnern. Der letzte Abend im Zeltlager brachte eine keinesfalls geplante Überraschung. Was war passiert? Nach einem sehr heißen sommerlichen Tag zog plötzlich eine Windhose über das Zeltlager. Mehrere Zelte wurden zerstört und einige Jugendliche erlitten einen Schock. Die Windhose beendete damit das Zeltlager einen Tag früher als ursprünglich geplant. Die Teilnehmer werden diesen Abend wohl nicht so schnell vergessen. Unvergesslich wird wohl auch die Jugendfahrt 1994 nach St. Andreasberg sein. Anfang April im Harz noch eine Winterfreizeit durchzuführen ist ungewöhnlich, hat aber den Jugendlichen ausgesprochen Spaß gemacht. Nach einer Winterfreizeit musste natürlich auch einmal eine Fahrt an die Nordsee im Sommer folgen. Gesagt getan, im Jahr 1999 ging es mit 40 Jugendlichen an die Nordseeküste. Die Jugendunterkunft in Cuxhaven-Duhnen lag ca. 200 m vom Strand entfernt, was die jungen Feuerwehrleute natürlich zu "regem Strandleben" animierte.
Neben den Jugendfahrten findet alle zwei Wochen auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache die feuerwehrtechnische Ausbildung statt. Hier erlernen die Jugendlichen den Umgang mit Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr. Die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr entspricht in etwa der Grundausbildung der erwachsenen Feuerwehrfrauen und –männer. Das erworbene Wissen können die Jugendfeuerwehrmitglieder auf den jährlich stattfindenden Stadt- und Kreiswettkämpfen vergleichen. Wichtiger ist für die Jungen und Mädchen ihr Können auch gegenüber den ‚großen‘ Feuerwehrleuten zu präsentieren. Hier haben schon einige gemeinsame Übungen gezeigt, dass die Jugendfeuerwehr in fast nichts einem Feuerwehrmann der Erwachsenenfeuerwehr nachsteht. Als Jugendfeuerwehrwart fungiert Oberfeuerwehrmann Markus Wimmer |
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| Löschzug Stadtmitte | ||
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Die damit verbundene Professionalisierung hat aber nicht dazu geführt, das ursprünglich freiwillige Engagement Mindener Bürger in den Hintergrund zu verbannen. Im Gegenteil: Mit dem traditionsreichen Löschzug Stadtmitte steht der heutigen Berufsfeuerwehr eine schlagkräftige Einheit zur Seite, die sowohl von der personellen als auch von der feuerwehrtechnischen Ausstattung her durchaus eigenständige Einsätze abwickeln kann. Das ist bei den Mindener Bürgern oft wenig bekannt. Darum sollte einmal ein kurzer Blick "hinter die Kulissen" geworfen werden. Unter der Leitung von Löschzugführer Hauptbrandmeister Joachim Kähler sowie dessen Stellvertreter Hauptbrandmeister Holger Mühlhan stehen über 40 Frauen und Männer quasi Tag und Nacht zur Verfügung. Sie stellen sich den unterschiedlichsten Gefahrenlagen und bringen dabei neben der rein feuerwehrtechnischen Ausbildung auch ihr Können und Wissen aus den jeweiligen Zivilberufen ein. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, denn diese Leistung ist ebenso wie das ehrenamtliche Engagement gratis. Der originäre Ausrückebereich erstreckt sich mehr oder weniger über die alten Mindener Stadtgrenzen vor der Gebietsreform. Insbesondere aber bei größeren Schadenslagen, wenn weitere Großfahrzeuge oder zusätzliches Rettungsgerät wie z.B. eine Drehleiter benötigt wird, fallen diese Grenzen selbstverständlich.
Hinsichtlich der Fahrzeugausstattung ist der Löschzug Stadtmitte wie gesagt, in der Lage, relativ eigenständig Einsätze auszuführen. So gehören drei Löschgruppenfahrzeuge, ein Rüstwagen RW 1, ein mit anteiligen Eigenmitteln beschaffter Einsatzleitwagen sowie eine Drehleiter zum Einsatzbestand. |
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| Musikzug Stadtmitte | ||
| Auf
eine lange Tradition kann auch der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr
Minden - Stadtmitte zurückgreifen. Seine Ursprünge hatte das Mindener
Orchester allerdings in der aktiven Wehr, und hier insbesondere in der
Löschgruppe Stadtmitte. Acht Jahre nach Gründung der Löschgruppe
entschied man sich, eine Feuerwehrkapelle zu gründen. Nachdem der erste
Gründungsversuch im Jahr 1873 mangels genügend Musikern fehlschlug,
unternahm man sieben Jahre später einen neuen Versuch.
Hauptverantwortlich für die Neugründung waren die aktiven Kameraden
Ludwig Meyer und Otto Kiel. Die Mindener Feuerwehrkapelle entwickelte sich
soweit, dass sie nicht nur bei Veranstaltungen der Wehr eingesetzt wurde,
sondern sich auch in den Dienst der Allgemeinheit stellte. Schon bald
gaben die Feuerwehrmusiker Wohltätigkeitskonzerte für bedürftige
Mindener Bürger und gestalteten Gottesdienste musikalisch.
Bis heute hat sich der Musikzug über Mindens Stadtgrenzen einen Namen gemacht. Nicht zuletzt ein Verdienst des langjährigen Dirigenten Richard Reckling, der in den 70er und 80er Jahren die Geschicke des Orchesters lenkte. Die Jugend- und Nachwuchsarbeit steht auch bis heute an oberster Stelle im Musikzug. Mit großem Einsatz setzen sich Vorstandsteam, Dirigent Dietmar Kruse, aber auch alle Musikzug-Mitglieder für die Jugendarbeit ein. Das Ergebnis ist ein 14-köpfiges Jugendorchester, das 1998 gegründet wurde. Unter der Leitung von Diplom-Musiklehrer Uwe Kolbus wird der Nachwuchs fachlich qualifiziert ausgebildet und an größere "musikalische" Aufgaben herangeführt. Kostproben ihres Könnens geben die Jung-Musiker, aber auch die Musikzug-Kameraden am kommenden Wochenende beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Stadtmitte. Dort stellt der Musikzug allen Interessierten seine Nachwuchsarbeit, aber auch sein "übriges" Orchesterleben im Detail vor. |
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| Versorgungstrupp | ||
Der
Versorgungstrupp der Feuerwehr Minden unter der Leitung von UBM Ulf Ruhe
setzt sich zur Zeit aus 14 Feuerwehrleuten zusammen. Diese werden von den
Löschgruppen Dankersen, Kutenhausen und dem Löschzug Stadtmitte
gestellt. Der Dienst im Versorgungstrupp wird zusätzlich zum
Dienstbetrieb der eigenen Löschgruppe geleistet.
Der dem Löschzug Stadtmitte angegliederte Versorgungstrupp ist auf der Feuer- und Rettungswache Minden untergebracht. Hier steht ihm eine Küche und ein Einstellplatz für die 1998 in Eigenregie beschaffte und komplett restaurierte NVA-Feldküche zur Verfügung. Die Dienste des Versorgungstrupps richten sich nach den auf der Feuer- und Rettungswache Minden durchgeführten Lehrgänge auf Stadt- und Kreisebene. Diese Lehrgänge werden bei ganztägigen Lehrgängen mit Frühstück und Mittagessen, bei halbtägigen Lehrgängen mit Frühstück versorgt. Im Jahresdurchschnitt kommen hierbei bis zu 1500 Portionen Frühstück und 1000 Portionen Mittag zusammen. Standen in den Anfangsjahren noch hauptsächlich deftige Eintopfgerichte auf dem Speiseplan, so kann heute aus einer stattlichen Anzahl von Gerichten das für den jeweiligen Lehrgang passende ausgewählt werden. Desweiteren kann bei Einsätzen auf Anforderung des Einsatzleiters der Versorgungstrupp über eine eigene Funkmelder-Schleife alarmiert werden und übernimmt dann die Versorgung der im Einsatz befindlichen Kräfte. Die Einsätze mit der Feldküche, auch Goulaschkanone genannt, bei größeren Veranstaltungen runden den Tätigkeitsbereich des Versorgungstrupps ab. |
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